Demo 10:30 Georg Freundorfer Platz

Antisemitismus demaskieren!

Antisemitischer Vortrag in der Burschenschaft Frankonia Erlangen! Alle hin!
Kein Friede mit den Feinden Israels! Fight Antizionism and Antisemitism!

Hier der Aufruf der „banda sinistra erlangen“:

„Am 30.10. wird bei der rechtsextremen Burschenschaft Frankonia eine Veranstaltung zum Thema „Wohin steuert die islamische Republik Iran?“ stattfinden. Dazu lädt die Burschenschaft den iranischen Generalkonsul Bahaeddin Bazargani als Vertreter der iranischen Regierung ein. Diese betreibt eine offen antisemitische Politik und missachtet, wie unter anderem bei den diesjährigen Wahlurnen zu erkennen, Menschen und Menschenrechte. Auch Herr Bazargani hat hierzu einen klaren Standpunkt: Er stellte fest, dass das Wahrnehmen der demokratischen Versammlungsfreiheit mit der Teilnahme an Unruhen gleichzusetzen ist und verbittet sich Solidaritätsbekundungen mit den brutal unterdrückten Protestierenden.
Aber Bazargani ist unter den Referenten der Frankonia in guter Gesellschaft. So hielten Dr. Olaf Rose, ein verurteilter Holocaustleugner, einen klar geschichtsrevanchistischen Vortrag zum „‚Friedensflug‘ von Heß“ und viele andere bundesweit bekannte Neonazis Vorträge zu einschlägigen Thematiken.
Da wir nicht wollen, dass Veranstltungen wie diese unkommentiert bleiben, rufen wir zu einer Kundgebung am kommenden Freitag auf. Treffpunkt ist um 19 Uhr am Zollhaus.“

Am Freitag, 30.10.09, treffen wir uns um 19 Uhr bei der Bushaltestelle Zollhaus, um gegen die Burschenschaft Frankonia und den Besuch des iranischen Generalkonsuls zu protestieren!

Ich denke, also bin ich!

Heute wollen wir euch einen Artikel, auf Indymedia erschienen, nicht vorenthalten, dessen Gegenstand der Kritik antideutscher Fundamentalismus ist.

Dresden: Die Mythen des Vorbereitungskreis ‚Keine Versöhnung mit Deutschland‘

Im Antifaschistischen Info Blatt #84 ist eine Replik zu einem Text des ‚No Pasaran‘ – Bündnis (NP) aus der Ausgabe 83 erschienen. Mit der kämpferischen Ansage ‚Kein Frieden mit dem Dresden – Mythos‘ versucht man sich inhaltlich mit der Position von NP auseinandersetzen. Neben einigen nicht von der Hand zu weisenden Argumenten, ist der Grundtenor des Artikels jedoch vor allem Ausdruck der Stürmung einer ideologischen Sackgasse. Die Kritik am Gedenken ist nicht auf der Höhe der Zeit, im Gegenteil, verglichen mit früheren Positionen von ‚venceremos‘ gar eine Rolle rückwärts. Das ist schade…

Unter dem Abschnitt ‚Problem verkannt?‘ wird zu Recht kritisiert, dass im besagten Artikel nicht hinreichend ausgeführt worden ist, dass der Neonaziaufmarsch nicht so einfach vom Himmel gefallen ist, sondern eine Mitursache für die Ausmaße, die er inzwischen gewonnen hat, auch im Verhältnis der Stadt zu ihrem 13. Februar liegt. Wenn es z.B. vorkommt, dass etwa 800 Neonazis in der Lokalpresse unter ‚Bürger‘ subsumiert werden, wie es noch Anfang des Jahrtausend geschah, dann zeigt dies deutlich, dass es da wohl ein Problem gibt.

Wenn man jedoch behauptet, dass NP das Problem verkannt hat, dann muss aber auch der Bündnisaufruf des letzten Jahres ignoriert werden, indem es u.a. hieß: „Es ist kein Zufall, dass Dresden für die Nazis eine große Bedeutung hat: Die politische Anschlussfähigkeit an Teile des bürgerlichen Lagers, das von einem rechten CDU-Landesverband dominierte Klima, ein scheinbar nazifreundliches Ordnungsamt, ein kaum vorhandenes zivilgesellschafliches Engagement und der anfänglich nur schwache antifaschistische Widerstand haben ihn so lange erhalten können.“
Stoßrichtung des Artikel von NP war nicht die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem bürgerlichen Dresdner Gedenken, sondern die Betonung der Notwendigkeit eines breiten Bündnis zur Verhinderung des Naziaufmarsches. Die Auseinandersetzung mit dem bürgerlichen Gedenken wird deshalb aber nicht ausfallen, sie wird nur an anderer Stelle stattfinden. Die Saison ist noch jung, es ist davon auszugehen, dass ‚NP‘ da noch entsprechend nachliefern wird. Man kann sicher kritisieren, dass dies bis jetzt noch nicht explizit geschehen ist, jedoch braucht eine fundierte Kritik auch Raum sich zu entwickeln, will man nicht in pure Phrasendrescherei verfallen oder dabei stehen bleiben. Dies ist nämlich bei dem Text des VK ‘ Keine Versöhnung mit Deutschland‘ par excellence geschehen.

Ausgangspunkt der Überlegung ist, dass ein öffentliches Gedenken per se geschichtsrevisionistisch, also geschichtsverfälschend, sei. So hieß es bereits im letzten Jahr daher folgerichtig kurz und knackig ‚Gedenken abschaffen‘ und in diesem Jahr: „Der Hintergrund vor dem die Neonazis ihre Propaganda anbieten, bleibt aber die Erzählung von den Deutschen als Opfer, die auch in ihren bürgerlichen Varianten die Relativierung [gemeint: Verharmlosung A.d.A] der Schuld der Deutschen zum Ziel hat.“
Wenn also Nora Goldenbogen, Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Dresden sagt:
„Seit vielen Jahren beteiligen wir uns an den Gedenkveranstaltungen der Stadt Dresden oder an den Friedensgebeten der Kirchen.“ dann ist also in den Augen des VK die jüdische Gemeinde in Dresden Teil des Problems. Auch sie machen mit beim Gedenken, sie sind also Teil des Opfermythos. Denn immerhin gehören sie ja auch zu den Erstunterzeichnern unter dem Aufruf des Geh-Denken Bündnis.

Das mag grotesk klingen, ist jedoch nur die logische Konsequenz in einem Weltbild wo dichotom zwischen Opfern und Täter geschieden wird. Das Täter auch gleichzeitig Opfer sein können – in der Welt des ‚VK‘ unmöglich. ‚Deutsche Täter sind keine Opfer!‘ diese Phrase, dieses Dogma ist Ausgangspunkt aller Überlegungen. Da stört es auch nicht, dass bei einem Volltreffer auf die Gefangenanstalt Mathildenstraße hunderte Antifaschisten, darunter auch zahlreiche Deutsche, den Tod fanden. ‚Deutsche Täter sind kein Opfer!‘ und da spielt keine Rolle, dass eine Tat eine schuldhafte Handlung benötigt. Dresden war oder ist ‚deutsch‘. Alle die es da getroffen hat, ob Kleinkind oder Antifaschisten ‚Deutsche Täter sind keine Opfer!‘. Das heißt: Nicht nur, dass man offensichtlich unfähig ist einer Person sowohl den Status des Opfers als auch des Täters zuzugestehen, selbst Menschen die niemals individuelle Schuld auf sich geladen haben konnten, wie etwa Kinder, selbst erklärte Gegner des Nationalsozialismus, alles eine Soße. Volksgemeinschaft at it’s best.

Angesichts dieses theoretischen Rahmen kann der Umgang mit dem Gedenken natürlich nicht wundern, so heißt es: „Nur über Mittel der Relativierung, Entkonkretisierung und Entkontextualisierung gelingt die pauschale Verklärung der NS-Bevölkerung, die sich angesichts deren Verstrickungen ins NS-Regime verbieten müsste.“ Mit ‚Relativierung‘ und ‚Entkontextualisierung‘ ist auch so gleich die eierlegende Wollmilchsau gefunden. Wenn also am Heidefriedhof die Stelen für Auschwitz, Bergen-Belsen, Buchenwald, Dachau, Ravensbrück, Sachsenhausen,Theresienstadt, Coventry, Leningrad, Rotterdam, Warschau, Lidice und Oradur einen Rahmen, man könnte auch sagen Kontext, bilden für die Dresdner Stele, dann ist dies natürlich ein Ausdruck der Relativierung (Verstanden als Verharmlosung). Wenn man an der Frauenkirche gedenkt – völlig unabhängig vom Inhalt der gehaltenen Reden – dann ist dies natürlich eine Entkontextualisierung, denn die Frauenkirche ist ein Symbol der Zerstörung gewesen. In einer solchen Wahrnehmung gefangen, kann der kategoriale Unterschied zwischen Neonazis und Bürgern nicht wahr genommen werden, dass es den Nazis nämlich darum geht mit dem Hinweis auf die Ereignisse in Dresden den Nationalsozialismus zu rehabilitieren, weil die Alliierten auch unschöne Dinge gemacht haben, während die Bürger sowohl die Bombardierung als auch die nationalsozialistische Herrschaft als Katastrophe betrachten und durchaus, dies wird in den Reden immer wieder betont, in der Lage sind einen kausalen Zusammenhang zwischen Beidem herzustellen. Und dies ist nicht nur ein vordergründiger Unterschied, wie der ‚VK‘ glauben machen will.

An der Stelle wo die Bürger sich natürlich als Opfer der Verhältnisse oder Nazis sehen wollen, ist natürlich Einspruch anzumelden. Auschwitz war nur möglich, weil die meisten nichts getan haben, Dresden fand statt, weil nur die militärische Aktion die Barbarei beenden konnte. Die Konsequenz daraus kann aber nicht sein, dass man heute Bürger mit Nazis in einen Topf wirft, sondern dass man an sie appelliert gemeinsam die Nazis aufzuhalten. Dazu gehört auch, dass man anerkennt, dass es in Dresden Opfer gab. Nicht aus einem taktischen Kalkül heraus, sondern weil die Verneinung dieses Umstandes einer Geschichtsfälschung gleichkommt. Doch während man früher wenigstens noch individuelle Trauer akzeptieren konnte ist nun plötzlich auch individuelle Trauer kritisierbar. Dies wird zwar nicht weiter ausgeführt, zeigt aber in welche Richtung der Zug Fahrt aufgenommen hat. Das ist insbesondere deswegen bedauerlich, weil in den letzten Jahren eine wachsende Bereitschaft im bürgerlichen Lager zu konstatieren ist, sich auch aktiv gegen den Naziaufmarsch zu stellen. Die Nivellierung von bürgerlichen und neonazistischen Positionen, so wie dies der VK ‚Keine Versöhnung mit Deutschland‘ betreibt ist dabei alles andere als hilfreich, außerdem wird diese dem Gegenstand der Kritik nicht gerecht.

[Erschienen auf de.indymedia.org]

Antifa Action Day Muc.

Demo 10:30 Georg Freundorfer Platz

Nazis aus dem Spektrum der „Freien Nationalisten“ und der NPD rufen für den 14.11. zu einem so genannten „Heldengedenken“ auf. Nach dem Naziaufmarsch im letzten Jahr, der durch ein massives Aufgebot von Polizist_innen1 durchgesetzt wurde, ist dies der zweite Versuch von Münchner Nazis, einen Aufmarsch anlässlich des so genannten „Volkstrauertages“ durchzuführen. Bei dieser Veranstaltung geht es Ihnen darum, Wehrmachts- und SS-Soldat_innen2 als „Helden“ zu verklären, ihre millionenfachen Verbrechen zu relativieren und damit den Nationalsozialismus offen zu verherrlichen.
Der Geschichtsrevisionismus ist in den letzten Jahren verstärkt zu einem äußerst attraktiven Betätigungsfeld für die extreme Rechte geworden. Ganz offen wird hierbei auf den nationalsozialistischen Begriff des „Heldengedenkens“ zurückgegriffen. Durch die Umdeutung von Akteur_innen, Orten und Begriffen soll der historische Nationalsozialismus als Ganzes rein gewaschen werden. So versuchen Nazis eine extrem patriarchale, rassistische, antisemitische und ausbeuterische Gesellschaftsordnung auch für die Gegenwart wieder denkbar zu machen. Wir wollen mit dem „Antifa Action Day“ ein klares Zeichen gegen Faschismus, Geschichtsrevisionismus und Militarismus setzen und für die Überwindung der kapitalistischen Verhältnisse kämpfen.

Gemeinsam am 14.11. in München den Neonazis entgegentreten!
Niemand braucht Nation!

Infos: www.actionday.tk

Ich denke, also bin ich!

Mitte der achtziger Jahre gab es in der bundesdeutschen Internationalismusszene eine breite Debatte über die »Konjunkturanfälligkeit der Solidaritätsarbeit«. Schließlich hatten die Objekte der Solidarität bis dahin gewechselt wie Moden. Von der Unterstützung des algerischen Befreiungskampfs über die Proteste gegen den Vietnam-Krieg bis zur Mittelamerika-Solidarität hatte es internationalistische Bewegungen gegeben, von denen wenige Jahre später nur noch Restbestände auszumachen waren.

Dieses Auf und Ab der Solidarität diskutierte der Bundeskongress der Internationalismusbewegung 1986 in Bremen unter dem Titel »Kein Che ist nicht in unserer Mitte«. Als ein wesentlicher Grund für diese Konjunkturen wurde benannt, dass kritische Informationen über Befreiungsprozesse hierzulande nicht selten unterschlagen wurden, um die eigenen romantisierenden Vorstellungen von revolutionären Umwälzungen anderswo nicht in Frage stellen zu müssen.

Eine Folge dieser beschränkten Wahrnehmung war, dass etwa die Algerien-Solidarität erschreckt zusammenbrach, als nach der Unabhängigkeit des Landes eine Fraktion des algerischen Front de Libération National (FNL) eine andere Fraktion per Militärputsch verdrängte. Die Indochina-Solidarität zerfiel, weil der dortige Sozialismus zwischen 26 Millionen Bombenkratern nicht den romantischen Vorstellungen in deutschen WGs entsprach und die »Bruderländer« Vietnam, China und Kambodscha schließlich Krieg gegeneinander führten, hatten doch manche K-Gruppen selbst die Massenmorde des Pol-Pot-Regimes noch als »revolutionäre Notwendigkeiten« entschuldigt. Die Debatte über Solidarität dieser Art führte zu der bis heute aktuellen Schlussfolgerung, dass die Internationalismusbewegung ihre Wunschvorstellungen gegenüber Bewegungen anderswo aufgeben und mit den überall vorhandenen Widersprüchen bewusst umgehen muss. Allein die Palästina-Solidarität entzog sich damals weitgehend jeder Selbstkritik, weshalb politische Prozesse im Nahen Osten bis heute auf hiesige Wunschvorstellungen zurechtgestutzt und störende Fakten relativiert, geleugnet und zensiert werden, wie es die Berliner Werkstatt der Kulturen unlängst mit den Informationstafeln über arabische Nazikollaborateure in der Ausstellung »Die Dritte Welt im Zweiten Weltkrieg« versuchte. Zwar vermochte niemand die darin präsentierten Fakten zu widerlegen. Um so heftiger wurde den Ausstellern jedoch das Recht bestritten, diese »in diesem Zusammenhang« zur Diskussion zu stellen. (Wetten, dass es so bald keinen »anderen Zusammenhang« geben wird, in dem arabische Nazikollaborateure in der Werkstatt der Kulturen thematisiert werden?)

Der Grund für die Abwehrhaltung ist, dass manche aus den historischen Fakten Schlussfolgerungen für aktuelle Nahost-Debatten ziehen könnten. Schließlich führt die Kenntnis der Geschichte die in arabischen Ländern gängige und von hiesigen Apologeten übernommene Argumentation ad absurdum, dass es dort »bis zur Gründung Israels keinen Antisemitismus gegeben« habe und dass mit der Gründung des jüdischen Staates »ein europäisches Problem auf Kosten der Palästinenser gelöst« worden sei. Dass »kein Araber etwas mit den Verbrechen an den Juden unter den europäischen Nazis zu tun« habe, wie es der ägyptische Schriftsteller Gamal al-Gutani und andere bis heute verbreiten, entpuppt sich als Lüge, wenn man weiß, dass Dutzende Araber für den Propaganda-Apparat der Nazis in Berlin gearbeitet haben und dass der oberste Repräsentant der arabischen Bevölkerung Palästinas, Hadj Amin el-Husseini, als SS-Gruppenführer persönlich dafür sorgte, dass Tausenden Juden die Flucht verwehrt und sie in die Vernichtungslager in Polen deportiert wurden.

Argumentierte Husseini schon in den dreißiger Jahren mit der antisemitischen Hetzschrift »Die Protokolle der Weisen von Zion«, so bezieht sich die Hamas in ihrer Charta noch heute darauf. Es sind Kontinuitäten wie diese, die jene nicht sehen wollen, die den palästinensischen »Widerstand« noch immer idealisieren. Dabei hat der Antizionismus von Organisationen wie Hamas und Hizbollah heute dasselbe Ziel wie der Antisemitismus der Nazikollaborateure von damals: die Vertreibung und Vernichtung der Juden.

[Dies ist ein Kommentar von Karl Rössel, erschienen in der Jungle World.]

Ich denke, also bin ich!

Unter dieser Rubrik wollen wir euch Beiträge und Informationen zu vielen verschiedenen politischen, sozialen und kulturellen Themen vorstellen.
Nicht selten zielen Artikel in dieser Rubrik auf die etablierte, linke Szene und versucht, Kritik an und Mut zur Selbstkritik in diesem irritierenden, teils zur Mode pervertierten, soziokulturell-(quasi)politischen Konstrukt zu üben und voranzutreiben.
Allerdings soll dies nicht der einzige Bestandteil sein. Der Fokus wird ebenso auf internationaler Politik, regionalen Geschehnissen und philosophischen Fragen liegen.

Emancipation starts with an open mind, heißt das Motto. Denn schon Kand formulierte in seinem Kategorischen Imperativ die erste Anforderung an uns selbst: Ich denke, also bin ich.

Fight The Nazis!

FIGHT THE NAZIS

„Am 03.10.2009 wollen Neonazis rund um den Regensburger NPD Kreisvorsitzenden Willi Wiener in Regensburg aufmarschieren. Anlass für die Demonstration ist vordergründig der Bau einer Moschee, hintergründig soll durch die Ethnisierung sozialer Konflikte sowie durch das Schüren von Angst vor vermeintlichen oder tatsächlichen radikalen Islamist_innen die rassistische Ausgrenzung von Migrant_innen weiter vorangetrieben werden. Diesen rassistischen Aufzug gilt es sich in den Weg zu stellen.“

So findet man den Aufruf der Anita F., für den am 3.10.2009 stattfindenden Aufmarsch von Neonazis in Regensburg.

Und diesen Aufmarsch gilt es gemeinsam zu verhindern und wenn das nicht klappt, zumindest zu verzögern oder irgendwie zu stören!

Eine gemeinsame Anreise ist in Planung.
Wer mit möchte, meldet sich persönlich bei uns.

Naziaufmarsch am 03.10.2009 in Regensburg verhindern!
Gegen Rassismus, Nationalismus und Islamismus!

P.S.: Wieso gegen Islamismus? Weil Islamisten auch Faschisten sind!

Infos gibts
hier
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„AG-Wohlfahrt“ wegboxen!

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Und der Kampf gegen staatlichen Rassismus und Abschiebung geht in die nächste Runde!
Nach der guten Demonstration in Würzburg gegen die Gemeinschaftsunterkunft findet nun in Offenbach eine Demonstration statt.
Auch diese hat das Anliegen, staatlichen Rassismus, Abschiebung und das kapitalistische System in einen Kontext zu bringen und zu thematisieren.

Deshalb beteiligt euch alle an der Demonstration!

Beteiligt euch am antikapitalistischen Block
auf der Demo gegen Abschiebung!

19.09.2009 | 13 Uhr
Offenbach Marktplatz [S-Bahn-Station]

LET‘S FIGHT RACISM!

Fight Fortress Europe!

Seit einigen Jahren gibt es in Würzburg, auf dem Gelände einer ehemalige Kaserne, welche im einem Industriegebiet, weit ab vom Stadtkern liegt, eine sogenannte Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende. Die Unterbringung von Flüchtlingen in solchen Sammellagern soll, laut der Bayerischen Asyldurchführungsverordnung, „die Bereitschaft zur Rückkehr in das Heimatland fördern“ (§7, Abs. 5). Nicht nur das die Lebensweise in solch einer Unterkunft eine Zumutung ist, auch mit gesundheitlichen und psychischen Problemen haben die Flüchtlinge zu kämpfen. Ein Leben in diesem Lager bedeutet ein Leben auf engstem Raum, ohne Privatsphäre, ohne Selbstbestimmung. Ein Leben in dem man tagtäglich den selben Zaun, die selben Mauern und das selbe Elend vor Augen hat. Flüchtlinge müssen oft Jahre in solchen Lagern verbringen, dürfen nicht arbeiten (was zur Folge hat, dass ihnen oft vorgeworfen wird, sie seien zu faul zu arbeiten) und müssen jederzeit damit rechnen, abgeschoben zu werden. Sie sind aufgrund von rassistischen Sondergesetzen, wie der Residenzpflicht, in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt, was bedeutet, dass sie die jeweilige Stadt oder den Landkreis nicht ohne Genehmigung verlassen dürfen. Tun sie es doch, gilt dies als Straftat und kann somit als Abschiebungsgrund dienen. Rassistische Gesetze und Institutionen dienen dazu, Flüchtlinge systematisch auszugrenzen, sie psychisch unter Druck zu setzen, sie zu kontrollieren und einzuschränken. Sie werden gedrängt, wieder in ihre Herkunftsländer zurückzukehren oder in die Illegalität abzutauchen…

Soweit ein Auszug aus dem „Fight Fortress Europe“– Aufruf, zur Demonstration am 5. September in Würzburg.
Dem haben wir nichts weiter hinzuzufügen und schließen uns an:

Fight Fortress Europe

Abschiebungen verhindern! Gemeinschaftsunterkünfte schließen !

Demonstration in Würzburg,
Samstag, 05. September 2009
12 Uhr am Hauptbahnhof in Würzburg

Gemeinsame Anreise ist geplant. Wer mit möchte spricht uns bitte persönlich an.

Den kompletten Aufruf des Anarchistischen Aktionsbündnisses Unterfranken finder ihr hier .

Thüringentag der nationalen Jugend smashen!

Wie jedes Jahr, findet auch dieses Jahr ein sogenannter “Thüringentag der nationalen Jugend” statt. Plante man erst diese Naziaktion in Erfurt durchzuführen, entschied man sich jetzt, diesen nach Arnstadt zu verlegen. Anscheinend hatte man viel zu viel Angst, sowas in Erfurt durchzuführen und Wählerstimmen zu verlieren, statt welche zu gewinnen. Aber auch in Arnstadt werden die Nazis nicht dazu kommen “Bürgernähe” zu demonstrieren.

Was? Gegenaktivität gegen Naziveranstaltung
Wann? Samstag, 13.Juni 2009
Wo? Arnstadt

Infos? http://www.antifa-arnstadt.tk/






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